Jesko
Raffin

FIM Enel MotoE™
RennserieFIM Enel MotoE™ World Cup
Geburtsdatum12.06.1996
GeburtsortZürich
NationalitätSchweiz
Größe180 cm
Gewicht74 kg
Familienstandledig

Als kleines Kind stand Jesko Raffin bereits vor der großen Entscheidung, ob er Karriere als Ski- oder als Motorradrennfahrer machen möchte. Der Halb-Spanier, seine Mutter Begoña ist Spanierin, war schon von klein auf ein talentierter Sportler. Obwohl seine Familie nichts mit Motorsport zu tun hatte, hatte Jesko's Vater die grandiose Idee, ihm zu seinem sechsten Geburtstag eine kleine Motocross-Maschine zu kaufen. Somit nahm das Schicksal seinen Lauf.

Bei ersten Fahrversuchen auf einem Privatweg stellte er sich nicht schlecht an, somit kümmerte sich Vater Andre darum, seinem Sohn einen Trainer und Mechaniker zu besorgen. Auf einer Wiese lernte er, zwischen zwei Stühle Achten zu fahren. Danach nahm er an seinen ersten Rennen teil und wechselte irgendwann auf Supermotard. Dort wurde Jesko mit neun Jahren Schweizer Meister in der Youngster-Klasse 85ccm.

Dann hatte Jesko's Vater erneut eine großartige Idee. Er wollte mit seinem Sohn in den Straßensport wechseln. Sie reisten nach Deutschland, um an einem ADAC-Minibike-Einführungslehrgang teilzunehmen. Bei diesem Training war Jesko so schnell, dass der Veranstalter ihn gleich bei den Rennen, die dort stattfanden, starten lassen wollte. Er fuhr mit und gewann alle drei Läufe. Im Jahr darauf schrieb sich Jesko beim ADAC Mini Bike Cup ein, wo er direkt Vizemeister wurde.

In jungen Jahren hoch hinaus
Mit nur zwölf Jahren ging Jesko nach Spanien, um an den dortigen Meisterschaften teilzunehmen. Er hatte jedoch ziemlich früh schon das Problem, dass er zu groß gewachsen war. Im Jahr 2010 wollte er deshalb in der Schweizer Meisterschaft in der 600ccm-Klasse starten, aber weil er mit 14 Jahren noch zu jung war, hätte er eine Speziallizenz gebraucht.

Er versuchte sein Glück beim R6-Cup der IDM. Dort musste er vor dem Rennwochenende bei einem Training vorfahren. Dabei wurde bewertet, ob er in der Lage wäre, eine 600ccm-Maschine zu pilotieren. Er erhielt die Feigabe und ging 2010 und 2011 im Yamaha Cup an den Start. Schon im zweiten Jahr holte er den Meistertitel. Gleichzeitig war er der jüngste Renn-Sieger in der 36-jährigen Geschichte des Cups und Ende der Saison war er mit 15 Jahren der allerjüngste Pilot, der die Meisterschaft je gewonnen hatte.

Die Moto2-Ära begann
Danach folgte der größte Schritt. Jesko stieg in die Moto2-Klasse auf. In den Jahren 2012, 2013 und 2014 trat er in der Spanischen Meisterschaft an und holte in der dritten Saison seinen ersten Moto2-EM-Titel. Nachdem er schon 2012 erste Wild-Card-Einsätze in der Moto2-Weltmeisterschaft hatte, war er in den Jahren 2015, 2016 und 2017 fester Bestandteil im MotoGP-Paddock. 2018 kehrte der Schweizer in die spanische Meisterschaft zurück und schnappte sich überlegen seinen zweiten Moto2-Europameister-Pokal.

Mit Dynavolt Intact GP auf neuen Pfaden
Das Dynavolt Intact GP-Team erkannte natürlich, welch großes Talent Jesko ist. In der neuen Elektro-Rennserie, dem FIM Enel MotoE™ World Cup, will der Rennstall in der Saison 2019 mit dem 22-Jährigen Fahrer um den WM-Titel kämpfen.

Die MotoE™ soll im Rahmen der FIM MotoGP™ World Championship an fünf Terminen auf fünf europäischen Strecken an den Start gehen.

Die Serie wird von 12 MotoE™ Teams mit insgesamt 18 Bikes bekleidet:

Teams mit zwei MotoE™ Startplätzen
Tech 3 Racing
LCR Team
Alma Pramac Racing
Esponsorama Racing
Gresini Racing
Angel Nieto Team
Teams mit einem MotoE™ Startplatz
Dynavolt Intact GP

Sepang International Circuit
Marc VDS Racing Team
Ajo Motorsport
Pons Racing
SIC58 Squadra Corse

Mehr aktuelle Informationen gibt es auf
www.motogp.com

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